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16. Mai 2016 | ILA 2016 beginnt demnächst

Beginnend ab dem 30.05.16 wird es zu den ersten Abnahmeflügen im Zusammenhang mit der diesjährigen ILA kommen. Die dadurch und während der eigentlichen ILA auftretenden Lärmbelastungen im Flughafenumfeld sind mit der Genehmigung der Veranstaltung bewertet, zugelassen aber auch mit Auflagen versehen worden.

Das beabsichtigte Flugprogramm während der Veranstaltung finden Sie auf der Internetpräsenz der ILA.

Für Ihre persönlichen Anfragen steht Ihnen gerne die Hotline der Messe Berlin zur Verfügung.

ILA Hotline

Tel.: +49 (0)30 3038-6006
E-Mail: ila-hotline@messe-berlin.de 

 
12. DEZ 2014 | Mehdorn kündigt Eröffnung des BER an

Nach der Ausichtsratssitzung vom 12.12.14 wurde bekannt, dass eine Eröffnung voraussichtlich im II. Halbjahr 2017 erfolgen soll. Das hieße, dass zwischen ursprünglich geplanter Eröffnung und dem vermutlich tatsächlichem Eröffnungstermin mehr als fünf Jahre liegen würden.

 
11. DEZ 2014 | Temporäre Nutzung der Südbahn ab 02.05.2015

Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg hat mit Bescheid vom 11.12.2014 einer temporären Nutzung der Südbahn des BER im Zeitraum von 02.05.15 bis 25.10.2015 unter Auflagen zugestimmt. Gleichzeitig damit wird die Nordbahn für diesen Zeitraum außer Betrieb gesetzt und kann umfangreich saniert werden.

Weitere Details und den Bescheid finden Sie auf den Internetseiten der LUBB.

 
08. DEZ 2014 | OVG Berlin-Brandenburg weist Klage zum passiven Schallschutz ab

In dem Verfahren ging es um die Dimensionierung des passiven Schallschutzes, den die Flughafengesellschaft im Zuge des Ausbaus gewähren muss. Das OVG befand nun, dass der Schutz vor dem tatsächlichem Fluglärm genüge und somit die "Geradeausflugrouten" nicht berücksichtigt werden müssen. Auch die Prozesserklärung vor dem Bundesverwaltungsgericht aus dem Jahr 2011 führe in dieser Hinsicht nicht zu einem Bestandsschutz für die betroffenen Anwohner.

Die ausführliche Presseerklärung des OVG finden Sie hier.


12. NOV 2014 | Bundesverwaltungsgericht weist Klage von Blankenfelde-Mahlow ab

Die Revision der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow gegen die Entscheidung des OVG Berlin Brandenburg wurde abgewiesen. Mit der Entscheidung wurde das Überfliegen des Zentrums von Mahlow für die Tagzeit für zulässig erklärt.

Die Pressemitteilung und das Urteil finden Sie hier.


NOV 2014 | Lärmwirkungsstudie NORAH veröffentlicht

Für die durch das Umwelthaus GmbH (UNH) in Auftrag gegebene Studie wurden die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Hierbei ging es in erste Linie um die Ergebnisse der Kinderstudie. Untersuchungsgegenstand waren die Auswirkung von Fluglärm auf Grundschulkinder.

Detailierte Informationen finden Sie hier.


Keine dritte Start- und Landebahn

Im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien SPD und LINKE steht: "Der Bau einer dritten Start- und Landebahn [am zukünftigen Hauptstadtflughafen, A. d. R.] wird von der Koalition abgelehnt." Damit reagiert die Landesregierung auf die Volksinitiative der Schutzgemeinschaft und den Forderungen aus der Region um den Flughafen. Gleichzeitig möchte sich die Koalition darauf hinwirken, "dass das Umfeld des Flughafens BER zur Modellregion beim Thema Gesamtlärmbetrachtung wird." Mehr über den Koalitionsvertrag erfahren Sie bei den einschlägigen Pressehäusern oder bei den Regierungsparteien.

(Quelle: Koalitionsvertrag zwischen SPD Brandenburg und DIE LINKE Brandenburg für die 6. Wahlperiode des Brandenburger Landtages)


Schönefelds Klage gegen die festgelegten Flugverfahren abgewiesen

Die Gemeinde Schönefeld hatte gegen die Festsetzung der zukünftigen Flugverfahren für den BER geklagt, weil sie die Lärmberechnungen des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung für fehlerbehaftet hielt. Das Oberverwaltungsgericht hat diese Klage heute abgewiesen. Die Revision ist nicht zugelassen.


Temporäre Nutzung der Südbahn – passiver Schallschutz

Die Flughafengesellschaft beabsichtigt beginnend ab Frühjahr des Jahres 2015 die zukünftige Südbahn des BER zeitlich befristet zu nutzen. In diesem Zusammenhang werden derzeitig die Anspruchs-ermittlungen verstärkt in dem südlichen Bereich der Schutzzonen des BER an die Haushalte übersandt. Sollten Sie Fragen zu den Unterlagen haben, können Sie sich gern an das Bürgerberatungszentrum in Schönefeld wenden. Hier steht Ihnen auch ein Akustiker zur Verfügung, der konkret Ihre Anspruchs-ermittlung auf Unstimmigkeiten in der Berechnung überprüfen kann (ggf. aus zeitlichen Gründen nur auszugsweise). Termine für diese Beratung können Sie unter 030/634107900 vereinbaren.


Nachtruhe - Brandenburg konnte sich noch nicht durchsetzen

In den Verhandlungen um die Nachtflugbeschränkungen am zukünftigen Flughafen Berlin-Brandenburg setzte sich das Land Brandenburg für eine Verlängerung auf den Zeitraum 22-6 Uhr ein. Die anderen Gesellschafter (Land Berlin, Bund) lehnten diese Forderung in der Vergangenheit immer wieder ab. Wie jetzt bekannt wurde, beschloss die Gesellschafterversammlung nun, sich nicht weiter mit diesem Thema zu befassen. Damit stehen die Verhandlungen vor dem Aus. Die Landesregierung kündigte aber an, nach anderen Wegen zu suchen, um doch noch eine Verlängerung der Nachtruhe für die Anwohner des Flughafens zu erreichen. Die Ausdehnung der Nachtflugbeschränkung (22-6 Uhr) war das Ziel des Volksbegehrens im vergangenen Jahr, welches durch den Landtag angenommen wurde.


Volksinitiative der Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Berlin-Schönefeld e. V.

Die Schutzgemeinschaft plant eine weitere Volksinitiative im Zusammenhang mit dem neuen Flughafen zu initiieren. Mit ihr soll erreicht werden, dass durch eine Anpassung des Landesentwicklungsprogrammes (LEP) die Kapazität des BER begrenzt und der Bau einer dritten Start- und Landebahn unzulässig ist.

Die Forderungen der Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden sollen die Anwohner vor noch mehr Fluglärm schützen, als im Planfeststellungsbeschluss ohnehin schon genehmigt ist. 

Grundsätzlich kann man festellen, dass das derzeitige Start- und Landebahnsystem (unabhängiger Parallelbetrieb) theoretisch deutlich mehr als die im PFB genannten 360.000 Flugbewegungen aufnehmen könnte - siehe London Heathrow in 2013 ca. 480.000 Flugbewegungen (vgl. SXF + TXL in 2013 ca. 240.000). Demgegenüber kann man aber eine zusätzliche Start- und Landebahn (SLB) auch aus Lärmgesichtspunkten errichten wollen. So könnte man beispielsweise die Kapazität 'deckeln' aber durch den Bau einer zusätzlichen dritten SLB den Verkehr auf mehr Bahnen verteilen oder auch Lärmpausen erreichen indem nur maximal zwei Bahnen in Betrieb wären etc. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt man beispielsweise in Amsterdam Schiphol, wo für ca. 400.000 Flugbewegungen im Jahr sechs SLB´s zur Verfügung stehen. Schließt man die Möglichkeit einer zusätzlichen Bahn mit dem LEP grundsätzlich aus, beraubt man sich oder die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow u. U. einer Möglichkeit, die Anwohner wirksam zu entlasten.

Aus Sicht des Fluglärmschutzbeauftragten wäre es wünschenswert, dass man sich diesen Weg nicht verbaut.


DLR testet neues Assistenz-System für Landeanflüge

Das DLR hat ein neues Assistenz-System für Landeanflüge von Verkehrsflugzeugen entwickelt und nun im Simulator ersten Tests unterzogen. Bei diesen ersten Studien ergaben sich positive Effekte sowohl für den Kraftstoffverbrauch als auch eine Reduzierung des Fluglärms. Reale Flugversuche sollen im Sommer 2014 folgen.

Erfahren Sie mehr darüber beim DLR.


Sanierung der Nordbahn erst in 2015

Nachdem die Flughafengesellschaft erst in der letzten Woche von dem Plan abrückte, das Nordpier noch in diesem Jahr einem Probebetrieb zu unterziehen, wurde offensichtlich eine weitere Entscheidung getroffen. Die für diesen Sommer geplante Nutzung der Südbahn wird verschoben ( in den März 2015; MAZ vom 25.02.14). Als Grund dafür wird der noch nicht umgesetzte passive Schallschutz bei den Anwohnern im Bereich der Südbahn angegeben. Die Umsetzung des Schallschutzprogramms in diesem Bereich hatte die Genehmigungsbehörde aber zur Voraussetzung für die Nutzung der Südbahn gemacht. 

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Tagespresse.


Fotoflüge ab 01.03.2014 über Berliner Stadtgebiet

Beginnend von diesem Wochenende (01.03.-02.03.14) bis Ende April diesen Jahres kann es nachts im gesamten Berliner Stadtgebiet zu wiederholten Überflügen mit Kleinflugzeugen in Höhe von ca. 3.500ft kommen. Hintergrund sind eingereichte Fotoflugvorhaben von einem Unternehmen.

Update: Die ersten Flüge fanden in der Nacht vom 09./10.03. bzw. 10./11.03.14 im Bereich Berlin Mitte statt.


Flughafen öffnet nicht mehr in 2014

Der zukünftige Hauptstadtflughafen wird, wie nun offiziell von Klaus Wowereit verkündet wurde, nicht mehr im Jahr 2014 eröffnet werden. Allerdings wird für die Zeit der Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn die Südbahn in Betrieb genommen. Dabei werden erstmals die Bereiche der südlichen Start- und Landebahn überflogen. Der Zeitpunkt für die Sanierung der Nordbahn steht noch nicht fest.


Teilerfolg für Blankenfelde-Mahlow in der Flugroutenklage

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) hat in der Klage von Blankenfelde-Mahlow gegen die Flugroute nun ein Urteil gefällt. Demnach darf die Gemeinde von 22 bis 6 Uhr nicht überflogen werden, da es unter Lärmgesichtspunkten scheinbar günstigere Varianten geben kann, wie das BAF im Laufe der Verhandlung darstellte. Dabei kann es nach Eröffnung des BER zu einer nördlichen Umfliegung der Gemeinde in der Nacht kommen. Vom Fluglärm betroffen wäre dann u. U. der nördliche Teil der Gemeinde Mahlow-Waldblick, sowie die Orte Großbeeren und Berlin Lichtenrade. Blankenfelde-Mahlow strebt die Umfliegung aber auch tagsüber an und wird daher nach der Vorlage der schriftlichen Urteilsbegründung voraussichtlich in Revision gehen. Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) hat angekündigt, eine entsprechende Flugroute in die Fluglärmkommission einzubringen.

Weitere Informationen finden Sie in der Presse und in der Pressemitteilung des OVG.


Teil-Inbetriebnahme des Nord-Pier wird geprüft

In der Aufsichtsratssitzung am 16.08.13 wurde beschlossen, dass die Flughafengesellschaft beim zuständigen Bau-Ordnungsamt die Anträge für eine Teil-Inbetriebnahme des Nord-Piers einreichen darf. Ob und ggf. mit welchen Auflagen diese möglich ist, wird dann geprüft werden. Erst wenn die genauen Bedingungen bzw. Auflagen durch das Bau-Ordnungsamt definiert worden sind, wird der Aufsichtsrat darüber befinden, ob eine solche Teil-Inbetriebnahme des Nord-Pier sinnvoll ist. Wichtig ist dabei: Selbst wenn sich der Aufsichtsrat zu diesem Schritt entscheidet, die Inbetriebnahme der Südbahn nach den Ausführungen von Herrn H. Markov (Finanzminister des Landes Brandenburg und Mitglied des Aufsichtsrats) nicht impliziert ist. Der Flugbetrieb würde auch für diese Phase wie bisher nur über die Nordbahn abgewickelt werden.

Fotoflüge ab 06.07.13 über Berliner Stadtgebiet

Beginnend von diesem Wochenende (06.07.-07.07.13) bis in den Herbst diesen Jahres kann es tagsüber im gesamten Berliner Stadtgebiet zu wiederholten Überflügen mit Kleinflugzeugen in Höhe von ca. 2.300ft kommen. Hintergrund sind eingereichte Fotoflugvorhaben von zwei Unternehmen.

Flugroute über den Müggelsee wurde bestätigt

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies die Klagen von Anwohnern und Naturschutzverbänden zurück und bestätigte somit am 14. Juni die Flugroute über den Müggelsee mit der Begründung, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung bereits im Planfeststellungsverfahren erfolgt und für diese Flugroute nicht extra notwendig sei. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Medien.

Lesen Sie auch die Pressemitteilung des OVG Berlin-Brandenburg

Besserer Schallschutz für die Fluglärmbetroffenen im Umland des BER

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg legt die Regelungen des Planfeststellungsbeschlusses sehr strikt aus. Es schloss sich der Argumentation der klagenden Gemeinden an und präzisierte die Ausführungen des Planfeststellungs-beschlusses. Demnach sind Schallschutzmaßnahmen für Wohnräume so zu dimensionieren, dass tagsüber keine durch Fluglärm verursachte Überschreitung von 55 dB(A) im Inneren erreicht wird. So soll gewährleistet werden, dass die Kommunikation im Wohnraum nicht durch den auftretenden Fluglärm gestört wird. Dieses deutschlandweite einmalige Schutzniveau ist ein großer Erfolg für die Anwohner und zeigt, dass ihr Verständnis des PFB richtig war. Leider wird sich die bauliche Umsetzung in einer Vielzahl der Fälle als sehr schwierig erweisen, wenn man den Ausführungen des Flughafens Glauben schenkt.

Finden Sie hier die ausführliche Urteilsbegründung des Oberverwaltungsgerichtes.

Abwägung des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung in Bezug auf die Wannseeroute und den Reaktor nicht vollständig

Das OVG Berlin-Brandenburg kritisiert fehlende Sicherheitsanalysen in Bezug auf den Forschungsreaktor BERII. Auf Grund dieser fehlenden Untersuchungen kommt das Gericht zu dem Schluss, dass auch die Abwägung des BAF nicht vollständig war und somit die Rechte der Kläger verletzt worden sind. Der Klage hat Erfolg und die Festlegung der Abflugstrecke über den Wannsee und den Forschungsreaktor für rechtswidrig erklärt. Lesen Sie das vollständige Urteil.

Nachtflug in Schönefeld mit den bekannten Einschränkungen auch weiterhin möglich

Wie die Genehmigungsbehörde mitteilt, wird es bei der bisherigen Regelung zum Nachtflug in Berlin-Schönefeld bleiben. Von den beteiligten Vertretern waren nur wenige für eine Verschärfung der Nachtflugbeschränkungen. Darüber hinaus war die Flughafengesellschaft und die Luftverkehrsgesellschaften aus verschiedenen Gründen gegen eine neue Regelung. Da die Flugbewegungszahlen der letzten Monate und damit auch die Fluglärmbelastung rückläufig waren, wäre aber eine zusätzliche Beschränkung der Nachtflüge nur im Einvernehmen mit der Flughafengesellschaft möglich gewesen. Dies blieb aus, so dass bis zur Inbetriebnahme des BER (aber maximal für 5 Jahre) die gleiche Regelung gilt wie bisher.

Brandenburger Landtag nimmt Volksbegehren an

Mit großer Mehrheit nimmt der Brandenburger Landtag das Volksbegehren für eine verlängerte Nachtflugbeschränkung am zukünftigen Flughafen Berlin-Brandenburg an. Der entsprechende Antrag wurde von der Koalition von SPD und LINKE in den Landtag eingebracht. Jetzt soll unverzüglich mit den Gesprächen der anderen Gesellschafter des Flughafens begonnen werden.

Ich begrüße die neue Position der Landesregierung. Eine Verlängerung der Nachtruhe wäre für ALLE von Fluglärm betroffenen Anwohner eine Entlastung. Es geht dabei also nicht wie so oft um Verschiebung des Lärms sondern um die Verlängerung der Lärmpause zur Nachtzeit.

Weiterführende Informationen zu den aktuellen Entwicklungen finden Sie in den Pressemitteilungen der Parteien oder bei den bekannten Pressehäusern.

Die für Oktober 2013 geplante Flughafeneröffnung erneut verschoben

Der Termin für die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens war eigentlich der 27.10.13. Nach übereinstimmenden Zeitungsberichten wurde dieser nun auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein neuer Termin wird voraussichtlich frühestens im August genannt werden können.

Aktuelle und weiterführende Informationen hierzu erhalten Sie in den Ihnen bekannten Pressehäusern.

Aeronautical Study 07 -Auftragsvergabe

Im Rahmen der Flugroutendiskussion wurde eine Arbeitsgruppe für die Untersuchung der Abflugrouten bei Startrichtung Ost gebildet. Dabei geht es im Kern um die Untersuchung und Sicherheitsbewertung für einen parallelen Abflug bei einem unabhängigen Betrieb der beiden Startbahnen. Die Vorbereitungen für dieses Projekt sind nunmehr so weit vorangeschritten, dass die Finanzierung der Analyse sichergestellt und das Vergabeverfahren nach einer EU-weiten Ausschreibung abgeschlossen ist. Aus mehreren qualitativ hochwertigen Bietern wurde ausgewählt. Der Zuschlag ging an die airsight GmbH.

Volksbegehren zum Nachtflugverbot in Brandenburg war erfolgreich

Die Befürworter einer strikten Nachtflugregelung am zukünftigen Haupstadtflughafen BER waren mit ihrer Initiative offenbar erfolgreich. Es wurden in sechs Monaten über 106.000 Unterschriften gesammelt und somit die Hürde von 80.000 Stimmen für ein erfolgreiches Volksbegehren überschritten. Nun muss sich der Landtag erneut mit dem Thema befassen. Sollte der die Forderungen erneut zurückweisen, können die Lärmgegner einen Volksentscheid beantragen. Weiterführende Informationen dazu finden Sie bei den einschlägigen Pressehäusern.

Volksbegehren zu Nachtflugverbot in Berlin gescheitert

Die Befürworter einer strikteren Nachtflugregelung am zukünftigen Hauptstadtflughafen BER sind mit Ihrer Initiative offenbar gescheitert. In einer ersten Einschätzung der Landeswahlleiterin fehlen voraussichtlich 20.000 der 173.000 benötigten Unterschriften. Bis zur Bekanntgabe der abschließenden Zahlen wird es noch ca. 2 Wochen dauern. Weitere Informationen und Meldungen zu diesem Thema finden Sie bei den einschlägigen Pressehäusern.

Bundesverwaltungsgericht weist Klagen wegen Täuschung während des Planfeststellungsverfahrens ab

Das Bundesverwaltungsgericht wies mit seinem Urteil am 31.07.2012 die Klagen von Kleinmachnow, Anwohnern und einer Wohnungsbaugesellschaft ab. Damit hat der Planfeststellungsbeschluss vom 13. August 2004 zum Ausbau des Flughafens Berlin-Schönefeld weiterhin Bestand. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung Nr. 77/2012 des Bundesverwaltungsgerichts. Weitere Informationen finden Sie darüber hinaus in den einschlägigen Medien.

Beschluss zum Schutzziel des Schallschutzprogrammes

Nach dem Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg vom 15.06.2012 steht den Anwohnern des Flughafens Berlin Brandenburg ein besserer Schallschutz zu, als die Flughafengesellschaft (FBB) bisher bereit war zu erstatten. Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft erließ am 02.07.12 einen Verpflichtungsbescheid an den Vorhabenträger (FBB) zur Umsetzung des Schallschutzprogramms. Die Dokumente können Sie auf der Internetseite des MIL Brandenburg einsehen.

Eröffnung des Airport BER auf den 17. März 2013 verschoben

Aktuellen Presseberichten zufolge soll die Eröffnung des BER auf den 17. März 2013 verschoben werden. Dieser Termin wurde nach der gestrigen Aufsichtsratssitzung genannt. Genauere Informationen über die Gründe finden Sie bei den einschlägigen Medienhäusern.

Vermessungsflüge

Bitte beachten Sie: Zwischen dem 14. und 16. Mai 2012 finden Flugvermessungen am Flughafen Schönefeld statt. Dabei ist auch mit Anflügen auf die zukünftige Südbahn zu rechnen.

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Die zukünftigen Flugrouten am Flughafen Berlin Brandenburg

Der Flughafen Berlin Brandenburg geht voraussichtlich am 17.03.13 in Betrieb. Die nach der Inbetriebnahme gültigen Flugrouten finden Sie hier:

Abflugrouten BER Betriebsrichtung

Ost

(Quelle: DFS; Stand Mai 2012)

 BER Ostwetterlage


Abflugrouten BER Betriebsrichtung West

(Quelle: DFS; Stand Mai 2012)

  BER Westwetterlage